Ein sonniges Hallo von den Lofoten. Leider war das Wetter nicht immer so toll, wie auf den Bildern. Dennoch haben wir hier heute Traumwetter, so dass ich diese Inseln vor meiner morgigen Abreise auch noch im richtigen Licht erleben darf. Dann gehts naemlich weiter mit der Faehre Richtung Bodo. Deshalb halte ich mich heute "etwas" kuerzer.
Nun moechte ich Euch aber auch noch aufdatieren, was die letzten Tage so alles passiert ist. Und das ist eine Menge. Allgemein ist zu sagen, dass ich ueberall unglaubliches Glueck hatte...
Nach dem letzten Bericht ging es am Nachmittag ins Altamuseum, wo man bekanntermassen Felszeichnungen aus der Steinzeit ansehen kann. Die Zeichnungen auf dem Bild sind etwa 6000 Jahre alt. Damit der Besucher diese besser erkennt, haben die Kuratoren diese angemalt...

Am selben Tag ging es weiter Richtung Tromso, der groessten Stadt Nordnorwegens.

Der Stadt wurde viel historische Bausubsanz erhalten, da Hitler bei seinem Rueckzug - fuer einmal - nicht alles dem Erdboden gleichgemacht hat.

In Tromso verbrachte ich beinahe drei Tage, da ich super nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt habe. Hier auf dem Bild seht ihr Karl - den Goalietrainer der ersten Mannschaft von Tromsdalen. Als Dank habe ich Ihm meinen SCKS Schal geschenkt.

Ich durfte das gesamte Stadion - erstellt im 2010 - besichtigen. Ausserdem erhielt ich ein Trikot mit allen Unterschriften. Wie Ihr merkt, habe ich danach den Norwegenpunkt gemacht...

Kabine, Speakerraum, VIP-Lounge, ueberall war ich. Sowas wuensche ich mir auch fuer den SC Kriens. Tromsdalen spielt in der zweithoechsten Norwegischen Liga und ging als underdog ins Spiel gegen Fredrikstad. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich, verlor Tromsdalen schlussendlich mit 2:5. Die Supporter von Tromsdalen wurden von den anderen Fans Norwegens im 2009 als die "Besten" ausrkoren und durften in Oslo eine Auszeichnung entgegennehmen. Sie haben fuer jeden Spieler ein eigenes Lied. Dauersupport mit Trommel und Pauke, verschiedene Capos. Auch wenn ich kein einziges Wort verstanden habe, stand ich inmitten der HC Fans...Vorne rechts im Bild seht Ihr die Gasdruckkonfettikanone, makabererweise Adolf genannt...

Am Ende des Ausgangs in der Nacht (hier wird auch nach Niederlagen gefeiert) - und die gibt es bekanntlich ja nicht in Nordnorwegen - liessen wir den Abend in einem Traumhaus am Fjord ausklingen. Danke Karl, Thore, Elisabeth, Lasse, Kjetill und wie Ihr alle heisst. Das werd ich Euch nie vergessen!
Aber irgendwann gehts auch weiter. Muss es weitergehen. :-) Naechstes Ziel Vesteralen/Lofoten. Den Weg dorthin legte ich mit zwei Faehren und einem Zwischenstop in Harstadt zurueck. Je naeher ich den Vesteralen kam, desto schlechter wurde das Wetter...


Auf den Vesteralen, besser gesagt in Andenes, machte ich gemaess Auszeichnung irgend einer Organisation, das beste Whalewatching der Welt - mit Sichtgarantie - mit. Ein unvergessliches Erlebnis. Bereits im ersten Anlauf sahen wir Pottwale. Das Wetter - in meinen Augen schlecht - sei das beste in diesem Jahr und die See so rugig wie fast nie. Dass wir sogar zwei verschiedene Pottwale - in diesem Kaltwasser alles 17-20m lange dominate Maennchen auf so kurze Distanz sehen konnten, waere wahnsinniges Glueck. Scheint genug Fisch - und davon braucht ein Wal diese Kalibers ungefaehr eine Tonne pro Tag - in diesen Gewaessern zu haben.

Die Wale tauchen in der Regel um die 40 Min, bevor Sie an die Oberflaeche kommen, ca 10 Minuten durchschnaufen und dann wieder fuer die Futtersuche abtauchen. Mehr Fotos wie immer in der Fotosection. Wie Ihr seht, konnte ich dank der Seriebildaufnahme und dem Teleobjektiv spektakulare Bilder schiessen. Ich kann jedem diesen teuren Trip nur ans Herz legen.

Am naechsten Tag gings im Regen auf die Lofoten. Das touristisch in diesen Wochen total ueberlaufene Inselparadies, zeigte sich erst heute Morgen in seinem schoensten Gewand.
Da alles hier oben total ausgebucht ist, hab ich mich fuer zwei Tage in einem kleinen Hotel in Henningsvær einquartiert. Ich muss mich gluecklich schaetzen, dass ich ueberhaupt noch etwas gefunden habe. Henningsvær ist ein kleines Fischerdorf mit Flair suedoestlich der Hauptstadt Svolvaer. Auf dem Weg dorthin hat es ueberall wildcampende WoMos und Zelte. Das ist respektlos. Die Einheimischen haben gar keine Freude...

Die Lofoten sind wohl eher im Juni zu empfehlen, wenn sich nicht die ganze Welt auf den Lofoten tummelt. Trotzdem fuer mich bis jetzt ein absolutes Highlite. Mehr von den Lofoten und von mir im naechsten Bericht. Mit diesem Postkartensujet - von heute morgen - verabschiede ich mich.
Hallo Nic,
AntwortenLöschenTolle Fotos..wie immer!! Das Glück gehört immer dem der sich natürlich und kontaktfreudig gibt!! Und Du hast es..
In Gedanken mit Dir
Aschi
wow, unglaublichi bilder! und cooli bricht wie immer :-)
AntwortenLöschenwiiterhin e gueti reis und bis bald!
michelle